Gedruckte Welten im Interieur Design

Dominique Schroller

Veröffentlicht am 20.01.2020

Das Restaurant STANLEY D auf dem Düsseldorfer Messegelände zeigt Rauminszenierung mit großformatigem Digitaldruck.

Im Restaurant STANLEY D inszenieren vollflächige Wandpanoramen, Golddrucke, Branding- und Dekorations-Anwendungen auf Möbelflächen und Fenstern den Raum. Individuelle Gastronomieausstattung wie Menükarten, Bierdeckel, Postkarten und Etiketten runden das ganzheitliche 360 Grad-Konzept ab. Die Wand-Panoramen der Serie „urban cluster düsseldorf“ des Kölner Fotokünstlers Christoph Zierhut verleihen dem Gastraum an Halle 12 jetzt eine Prise Utopie. In Kombination mit bedrucken Möbel- und Fensterflächen, gestaltet von der Designerin Susanne Widera, entsteht eine Bildsprache, die an Raumschiffe und das Weltall erinnert. So wird das Restaurant in Halle 12 zum Platz für fantastische Auszeiten mitten im Trubel des Messegeschehens.

Das Besondere am neuen Restaurant: Zur Inszenierung des Raums wurde nicht ein Einrichtungsstück neu angeschafft. Für das Interior Design kamen ausschließlich Digitaldrucke an den Wand-, Möbel- und Fensterflächen zum Einsatz. Die Drucke produzierte Terminal A0 nach einem visuellen Konzept der Kölner Agentur Forteam auf Material von Filmolux. Gedruckt wurde auf einer HP Latex-Maschine.

STANLEY D zeigt die Bandbreite der heutigen Möglichkeiten in der Interieur-Gestaltung. Neben einer Vielzahl von flexiblen und starren Bedruckstoffen stehen zur Rauminszenierung unterschiedliche Druckverfahren zur Verfügung, um Exterieurs, Innenräume und ganze Locations innerhalb kürzester Zeit umzugestalten – ohne dabei bauliche Veränderungen vorzunehmen. Das zeigte auch die viscom, die Anfang Januar neben Technik und Materialien eine Vielzahl an Anwendungsbeispielen präsentierte. Ein klares Zeichen dafür, dass sich das Thema „Interior Design“ zu einem der Top-Trends der Werbetechnik entwickelt.

Bilder: Forteam