Medienvertrauen auf hohem Niveau stabilisiert

Redaktion PSI Journal

Veröffentlicht am 30.03.2020

Die aktuellen Forschungsergebnisse der Befragungswelle 2019 aus der repräsentativen „Langzeitstudie Medienvertrauen“ der Mainzer Johannes-Gutenberg-Universität kommt zu dem Ergebnis, dass sich das Medienvertrauen auf hohem Niveau stabilisiert. Demnach meinen 43 Prozent der Deutschen ab 18 Jahre meinen, man könne den Medien „voll und ganz“ vertrauen oder „eher“ vertrauen, „wenn es um wirklich wichtige Dinge geht – etwa Umweltprobleme, Gesundheitsgefahren, politische Skandale“. Dieser Wert ist jetzt bereits vier Jahre stabil innerhalb der statistischen Schwankungsbreite. Zugleich fällt das Vertrauensniveau deutlich höher aus als 2015, dem Jahr, in dem der starke Flüchtlingszuwachs für mediale Debatten gesorgt hatte. Die Daten basieren auf einer repräsentativen Telefon-Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut IFAK im Auftrag der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz durchgeführt hat. Befragt wurden im November und Dezember 2019 1.200 Personen ab 18 Jahren. Die statistische Fehlertoleranz beträgt maximal 2,8 Prozent. https://medienvertrauen.uni-mainz.de/forschungsergebnisse-der-welle-2019/

Allzeithoch bei Editorial Media-Nutzung
durch Corona-Krise

Anlass zum Optimismus gibt auch eine aktuelle Analyse der IVW-Nutzungszahlen aus der ersten März-Hälfte 2020, wie das Online-Portal Editorial Media des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger e.V. (VDZ) vermeldet. Danach weisen überregionale Nachrichtenmedien in Deutschland im Zuge der aktuellen Krise rund um das Corona-Virus Covid-19 neue Rekordwerte für ihre Digitalangebote auf. www.editorial.media