China im zweiten Umsatzeinbruch

Redaktion PSI Journal

Veröffentlicht am 02.04.2020

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Das Weiße Haus hat die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie bis zum 30. April ausgeweitet. Das verschlechtert eindeutig die Perspektiven der dortigen Wirtschaft und der deutschen Exportwirtschaft. Schlecht auch für die chinesische Wirtschaft. Im Angebots-Schock sind die Umsätze der Unternehmen um 17 Prozent gesunken. Jetzt folgt der Nachfrageschock bei hochfahrender Produktion, eine zweite Schockwelle also: In den USA schätzen Experten den Einbruch des Bruttosozialprodukts im zweiten Quartal auf 27 Prozent. Dies ist beispiellos in der Nachkriegszeit. In Ländern wie Italien und Spanien ist die Volkswirtschaft zum Stillstand gekommen. In anderen großen Abnehmerländern, wie etwa Deutschland, fährt sie auf niedrigem Niveau. Wo soll die Nachfrage herkommen? Auch in China stehen viele Unternehmen vor einem Desaster, wie China-Kenner aus der Werbeartikelwirtschaft berichten.