Von Null zur Serienreife: agile Produktentwicklung für ein Lifestyleprodukt

Redaktion PSI Journal

Veröffentlicht am 16.12.2021

Der Snackspender SNAGGER ist die geniale Erfindung des gleichnamigen Startups aus Zwickau. Der SNAGGER ist der erste, wiederbefüllbare, hygienische Snack-Spender für ausgewählte Lieblingssnacks. Zu den Individualisierungsmöglichkeiten gehören ein Logodruck auf der Front, eine Doming-Veredelung auf dem Deckel sowie die Farbgebung der Einzelteile nach Wunschpantone. 

Die snagger GmbH arbeitet bevorzugt mit regionalen Lieferanten zusammen und ist stolz darauf, alle fünf verbauten Einzelkomponenten sowie die Verpackung aus Deutschland zu beziehen. Auch Druck und Endmontage erfolgen in Sachsen.

Wie die agile Entwicklung für dies Lifestyleprodukt zustande kam, schildert Geschäftsführer Sebastian Wirth: „Im Juni 2018 schlossen wir die SNAGGER-Crowdfundingkampagne erfolgreich ab und finanzierten uns so eine kleine 3D-Druckfarm. Damals war uns klar: es gibt definitiv einen Markt für unser Produkt. Die Herausforderung bestand nun darin, eine erste Kleinserie von ca. 200 Stück in wenigen Wochen zu ‚drucken‘ und unsere Crowdfunding-Kunden glücklich zu machen. Bei einer Druckzeit von mehreren Stunden pro Stück war das durchaus spannend. In den Monaten danach entstanden auf diese Weise noch unzählige SNAGGER, welche bereits über den Onlineshop verkauft wurden. Praktisch im wöchentlichen Rhythmus konnten geometrische Verbesserungen umgesetzt werden – einer der wesentlichen Vorteile des 3D-Drucks. So konnten wir mit geringem Kapitaleinsatz kleine Stückzahlen produzieren und durch viele Optimierungsrunden in relativ kurzer Zeit ein optimales Produkt entwickeln.“

Im September 2020 ging der SNAGGER in Serie und wird seitdem im Spritzgussverfahren zu 100% in Deutschland produziert. www.snagger-germany.com

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Bild: Die snagger-Geschäftsführer Georg Lange und Sebastian Wirth.